Gehört Nationalismus auf den Müllhaufen der Geschichte?

Laboe-FlaggenSympathie für das eigene Volk, oder noch schlimmer, Nationalstolz, fallen derzeit in die abscheuliche Kategorie „Rechts“ bis „Rechtsextrem“.
Mit dem Hinweis auf die zu sühnenden Verbrechen der Vergangenheit wird bereits mehreren Generationen die Gedankenwelt auf Linie gebracht.

Erinnern wir uns an den Satz Churchill’s:

daß das unentschuldbare Verbrechen Deutschlands vor dem Zweiten Weltkrieg darin bestand, daß es versuchte, mit seiner Wirtschaft aus dem Welthandelssystem auszuscheren und sein eigenes Währungssystem zu schaffen, mit dem es der Weltfinanz die Chance auf Profite genommen hätte”.

Ein Verbrechen, daß nicht einmal von den hartgesottensten Revisionisten geleugnet wird.

Unentschuldbar!

Trotz aller Bemühungen der bundesdeutschen Regierungen und Blockparteien, sich mit europaweiten milliardenschweren Bankenrettungsfonds und „Stabilitätsmechanismen“ von dieser Schuld reinzuwaschen.

Parteien und Vereinigungen, die es auf ihre Fahne geschrieben haben, sich für das Deutsche Volk als Solches einzusetzen, haben in der Gegenwart der BRD einen schweren Stand. Wer Nationalismus propagiert, ist ein menschenverachtender Rassist.

Mit diesem Begriff verbinden sich unappetitliche Gedanken wie Rassenschande, Völkermord, Diskriminierung, Haß.

Selbst die Existenz eines Volkes überhaupt – und die des Deutschen im Besonderen – wird in Zweifel gezogen. Zu unklar sind die Grenzen zwischen „Urbevölkerung“ und den Auswirkungen jahrhundertelanger Völkerwanderungen und der seit Jahrzehnten gezielt geförderten Verdünnung der „Altsubstanz“.

Kann man auf dieser Basis überhaupt Ansatzpunkte für eine, von breiten Bevölkerungsschichten angenommenen, Politik finden?

Wohl kaum, wenn sogar während einer Fußball-WM emotionaler Nationalismus nur ein Strohfeuer ist, daß im Linken Gegenwind rasch verlischt.

Ursprünglich führten Lexika Völker und Nationen als „Gemeinschaft von Menschen gemeinsamer Abstammung, die dieselbe Sprache sprechen, eine gemeinsame geschichtliche Entwicklung erfahren haben und das Bewußtsein der Zusammengehörigkeit besitzen.“

In der aktuellen Behandlung des Themas „Volk‘ geht die Definition desselben von einer gemeinsamen Sprache als volksbildende Grundlage über einen eingegrenzten Siedlungsraum bis hin zu „Rassenmerkmalen“ oder gar zu einer genetischen Verbundenheit. Eine gemeinsame Kultur wird ebenso herangeführt, wie vorgeblich typische Eigenschaften einzelner Menschengruppen.

Seitens derer, die Völker grundsätzlich für überholt halten, werden alle diese Definitionen mit Leichtigkeit vom Tisch gewischt und einem darauf aufgebautem Nationalismus die Grundlagen entzogen.

Ohne Zweifel ist, bei etwas gutem Willen, die Sprache der Einheimischen von jedem Zuwanderer erlernbar. Mancher Ausländer versteht mehr von Deutscher Kultur als ein Eingeborener, der seine Bildung von RTL bezieht. Gehört er damit zum „Volk“?

Der ursprüngliche Siedlungsraum vieler Nationen wurde durch Aggressionskriege anderen Völkern „zugewiesen“. Man denke nur an die Palästinenser oder den Siedlungsraum der Deutschen, von dem nur noch rund die Hälfte verblieben ist.
Sind die in Palästina lebenden Juden Palästinenser?
Sind die Ostpreußen besiedelnden Polen Deutsche?

Im Laufe der Jahrtausende wurden ständig Menschen anderer Volksgruppen in bestehende Völker assimiliert. Wenn es jemals genetische ähnliche Völker gegeben hat – spätestens damit wurde diese Gemeinsamkeit verwischt.

In einer globalisierten Ellenbogengesellschaft von einem „Bewußtsein der Zusammengehörigkeit“ zu schwadronieren, ist gänzlich substanzlos, bewegt sich in der Nähe der „Volksgemeinschaft“ und steht damit nicht zur Debatte.

Gehört der Nationale Gedanke also endgültig auf den Müllhaufen?

Nein !

Es gibt durchaus einen pragmatischen Denkansatz, der sich fern jeder rassistischer Tendenz bewegt. Ein Aspekt, der leider selbst von den „Nationalen“ nicht mit der ihm gebührenden Deutlichkeit hervorgehoben wird.

Schauen wir zunächst auf die ursprüngliche Definition des „Deutschen“:

kaiserflagge2 Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz vom 22. Juli 1913

§ 1. Deutscher ist, wer die Staatsangehörigkeit in einem Bundesstaat (§§3 bis 32) oder die unmittelbare Reichsangehörigkeit (§§ 33 bis 35) besitzt.

§ 2. Elsaß-Lothringen gilt im Sinne dieses Gesetzes als Bundesstaat. Die Schutzgebiete [Kolonien] gelten im Sinne dieses Gesetzes als Inland.

§ 8. Ein Ausländer, der sich im Inland niedergelassen hat, kann von dem Bundesstaat, in dessen Gebiete die Niederlassung erfolgt ist, auf seinen Antrag eingebürgert werden, wenn er ….
2. einen
unbescholtenen Lebenswandel geführt hat;
3. an dem Orte seiner Niederlassung
eine eigene Wohnung oder ein Unterkommen gefunden hat und
4. an diesem Orte
sich und seine Angehörigen zu ernähren imstande ist.

Vor Erteilung der Einbürgerung ist über die Erfordernisse unter Nr. 2 bis 4 die Gemeinde des Niederlassungsorts und, sofern diese keinen selbständigen Armenverband bilden, auch der Armenverband zu hören.

Kein Wort von Rassismus. Ganz im Gegenteil: Es galten auch die kolonialen Erwerbungen als Inland. Schon vor dem 1.WK waren demnach Menschen, die Weiße damals als Schwarze (Negro/Neger) bezeichneten, dem Gesetz nach „Deutsche“. Allerdings nur für ein paar Jahre, bis die Schutzgebiete von den Siegern des 1. Weltkrieges in deren Kolonialreich einverleibt wurden.

Von Bedeutung für die Aufnahme als Deutscher waren andere Gesichtspunkte: Ein unbescholtener Lebenswandel und die Fähigkeit, sich selbst zu versorgen, ohne der Gesellschaft zur Last zu fallen und ohne die Armenkassen in Anspruch nehmen zu müssen.

Im Übrigen haben diese Passagen noch immer Rechtsgültigkeit:

animierte-flagge-deutschlandStaatsangehörigkeitsgesetz (StAG) §8

(1) Ein Ausländer, der rechtmäßig seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat, kann auf seinen Antrag eingebürgert werden, wenn er….
2. weder wegen einer rechtswidrigen Tat zu einer Strafe verurteilt noch gegen ihn auf Grund seiner Schuldunfähigkeit eine Maßregel der Besserung und Sicherung angeordnet worden ist,
3. eine eigene Wohnung oder ein Unterkommen gefunden hat und
4. sich und seine Angehörigen zu ernähren imstande ist.
(2) Von den Voraussetzungen des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 2 und 4 kann aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Vermeidung einer besonderen Härte abgesehen werden.

Man beachte jedoch die feinen Unterschiede!
Die Hürde des unbescholtenen Lebenswandels wurde auf eine Verurteilung nach den Gesetzen, welcher Bananenrepublik auch immer, herabgesetzt und schafft eine Oase für noch nicht gerichtsfest ertappte Kriminelle, die sich in der BRD einer Bestrafung entziehen wollen.
Statt bei der Gemeinde anzufragen, ob sie den Neuzugang verkraftet, kann „aus öffentlichem Interesse“ selbst ein erwerbsloser,verurteilter Verbrecher „Deutscher“ werden!

Wo liegt nun das öffentliche Interesse ? Das Interesse der nationalen Gemeinschaft der „Deutschen gemäß StAG“ ?

Im alten Kaiserreich lag der Schwerpunkt klar auf der materiellen Seite. Die Werte Deutschlands sollten den Deutschen möglichst ungeschmälert zur Verfügung stehen.
Das was über Jahrhunderte geschaffen wurde, sollte auch bei den rechtmäßigen Erben dieser Werte bleiben.

Und das mit Recht.

Wie in der kleinsten Gemeinschaft unserer Welt, der Familie, geht es bei einem Volk nicht nur um den bloßen Existenzerhalt, sondern auch um das Schaffen von Werten über Generationen hinweg und deren Vererbung an die Nachkommen.

Als die Germanen durch Europa zogen, existierte auf dem Kontinent eine Infrastruktur wie heute in Zentralafrika.
Generation für Generation haben die Europäer den Wert ihres jeweiligen Landstriches erhöht: Wälder gerodet, Häuser, Schulen, Kathedralen, Kanalisation, Eisenbahnstrecken, Postverbindungen und Straßen gebaut. Alles Leistungen der Einwohner, die es den jeweiligen folgenden Generationen ermöglichten, besser zu leben.
Nach verheerenden Kriegen wurde das Land wieder aufgebaut – meist nicht einmal für sich selbst, sondern nur den Kindern zum Nutzen.
In der Neuzeit wird der Anteil dessen, was der Einzelne der Gemeinschaft gibt, über permanent steigende Steuern und Abgaben realisiert.
Somit ist alles, was den Wert von Deutschland ausmacht, die Arbeit vieler Generationen, die die Früchte ihrer Mühe an ihre Kinder und Kindeskinder weitergeben wollten und das auch über Jahrhunderte so taten.

Niemand käme auf die Idee, sein Lebenswerk – ein Haus mit Garten, seine Ersparnisse, seine Erinnerungsstücke an wildfremde Menschen zu vererben. Er gibt es an seine Kinder oder ihm nahestehende Personen weiter.
Wie wäre es, wenn man von Linken und Grünen „Volksabschaffern“ verlangen würde, ihr Eigentum nach ihrem Ableben nicht an die Kinder vererben zu dürfen, sondern verlangen würde, daß sie es beispielsweise an einen zugezogenen Libanesen-Clan weitergeben?

Würde sich daß Deutsche Volk wie eine Erbgemeinschaft von in Generationen erworbenen Gütern empfinden, käme allerdings schnell die Frage auf, was eigentlich Regierung, sowie Landes- und Kommunalverwaltungen dazu berechtigt, diese Werte zu „privatisieren“, ohne die Erben dafür zu entschädigen.

Die dieses begründende Behauptung, staats- oder landeseigene Betriebe können nicht wirtschaften, ist eine Vorgeschobene. Voraussetzung hierfür wäre lediglich die zwingende Verantwortlichkeit der Akteure für ihre Arbeit.
Solange öffentliche Milliarden durch Leute wie Klaus Wowereit beim Flughafenbau, Kurt Beck am Nürburgring oder Bernd Knobloch bei der Hypo Real Estate ungestraft verschleudert werden dürfen, ist natürlich kein effizienter Staatsbetrieb vorstellbar.

Und was berechtigt „Volksvertreter“, die ihnen anvertrauten Gelder nicht allein zum Nutzen der Gemeinschaft der Deutschen (gemäß StAG) einzusetzen, sondern sie in aller Welt breit zu streuen, internationale Großbanken zu retten und in Weltkriege zu investieren?

B r i n g e n   w i r   e s   a u f   d e n   P u n k t :

Freies Denken Freie VölkerDieser Nationalismus ist Gerechtigkeit gegenüber den Bürgern unseres Staates. Unabhängig davon, ob ihre Vorfahren Bayern, Preußen, Hugenotten oder polnische Kohlekumpel waren.

Dieser Nationalismus ist weder menschenverachtend noch rassistisch!

Dieser Nationalismus schadet nur denen, die sich am Erbe und Eigentum des Volkes vergreifen.

Nationalismus, auf diese Art vermittelt, kann auch heute noch Mehrheiten finden.

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