LIEBE DEINEN ÜBERNÄCHSTEN WIE DICH SELBST

NächstenliebeMancher beginnt das Neue Jahr mit dem Vorsatz Gutes zu tun.

Gutes nicht nur für das Füllen des eigenen Geldsäckels, sondern auch Gutes an seinem „Nächsten“ zu tun.

LIEBE DEINEN NÄCHSTEN WIE DICH SELBST

Bevor die christlichen Werte auf die große Linie des links-grünen Mainstream gebügelt wurden, als die Worte der Erlösung noch von Jesus Christus und nicht von
George Soros und Henryk M. Broder vermittelt wurden, wußte jeder anständige Deutsche, wer sein „Nächster“ ist.Es waren seine Angehörigen, seine Nachbarn, die Mitglieder seiner Gemeinde, sein Volk.
Es waren die Bedürftigen, die Unterstützung brauchten, die Kranken und Alten, deren man sich annahm.
Es war die alte Frau, der im Bus der Sitzplatz frei gemacht wurde, die Mutter, der man half, den Kinderwagen über die Eingangsstufen zu bugsieren.

Nächstenliebe half, die Gemeinschaft zu stärken und Schwächeren in ihr eine Chance zu geben.
Wo sie gebraucht wurde, sah man mit eigenen Augen. Wer der „Nächste“ war, bedurfte keines Kommentars eines Politwissenschaftlers oder Soziologen.

Gier, Schmarotzertum und Selbstbereicherung stechen in einem von dieser direkten Nächstenliebe geprägten Umfeld schnell in’s Auge und fallen der Mißachtung der Gemeinschaft anheim.

Eine Welt, geprägt von diesem Gedanken der Nächstenliebe, wäre eine gute Welt.

Allerdings keine gute Welt für die nach der Versklavung der Menschheit strebenden Herren der Finanzsysteme.
Grund genug für sie, ihre Medien, Politiker, Kleriker und Pädagogen auf einen Kreuzzug zu schicken, um diese wesentliche Grundlage starker nationaler Gemeinschaften zu „aktualisieren“.

Nicht der „Nächste“, den wir mit eigenen Augen als solchen erkennen können ist der „Nächste“ unserer Tage, sondern der, von dem man uns sagt, daß er der ‚Nächste“ sei, ist der „Nächste, dem unsere ganze Liebe zu gelten hat.

Dazwischen stehen die bereits erwähnten Vasallen des Großkapitals, die sich als Lohn für ihre Dienste gerne auch ein paar Brocken vom großen Kuchen in den unersättlichen Rachen schieben dürfen.Unsere Liebe und Fürsorge gilt nun nicht mehr dem „Nächsten“, sondern dem „Übernächsten“Und der wird uns über Medien, Bildungseinrichtungen und Reden der „Volksvertreter“ ständig neu, verbunden mit dem passenden Konzept gelebter Nächstenliebe, präsentiert.

LIEBE DEINEN ÜBERNÄCHSTEN WIE DICH SELBST

Mal sind es zehntausende Opfer einer Atomkatastrophe die in den Tsunamiwellen Fukushimas ertranken. Für sie tragen wir voller Demut die Kosten eines chaotischen Energieausstiegs.

Mal sind es in glühender Hitze bratende Eisbären und in hundert Jahren versinkende Atolle, für deren Rettung wir gerne einen Obolus in die Kriegskasse des IPCC legen.

Mal sind es grausam massakrierte syrische Aktivisten, die von NATO-Instrukteuren angeleitet, ihr Heimatland an daß freie, westliche Weltfinanzsystem anschließen wollen. Für sie stellen wir Raketen entlang der Landesgrenze zur Verfügung.

Immer wieder ist es daß erwählte Volk Jahwes, dessen ganze Geschichte eine Geschichte von Vertreibungen, Diskriminierung und Vernichtung ist, die es trotzdem immer wieder schafften an die Schalthebel der Macht zu gelangen und die zur Sicherung derselben unserer Hilfe zur Mobilisierung ihrer atomaren Streitkräfte in den Tiefen des Ozeans bedürfen. Nicht zu vergessen, die laufenden finanziellen Unterstützungen.

Und in letzter Zeit immer öfter notleidende Großbanken, die einige Staaten der EU bereits so sehr in die Schuldknechtschaft gezwungen haben, daß diese mehr im Stande sind, die laufenden Zinsen zu zahlen. Auch diesen – natürlich den Geldhäusern – wird unsere liebevolle Bürgschaft und Hilfe zuteil.

Mal sind es die Asylanten die unter der Verfolgung durch geringeren Lebensstandard und der zur Verbesserung der Verhältnisse nötigen Arbeit leiden. Ihnen geben wir Kost und Logis und erfreuen uns an ihrem unbändigem Temperament.

Mal sind es dringend benötigte Fachkräfte aus südlichen Gefilden, weil unser eigenes Millionenheer an Arbeitslosen den anspruchsvollen Aufgaben der Wirtschaft, für einen möglichst geringen Lohn möglichst ausdauernd zu schaffen, nicht genügt. Gerne beweisen wir unsere Liebe indem die noch in Lohn und Brot Stehenden sowohl für unsere eigenen Arbeitslosen als auch für die Unterstützung der Neuzugänge rackern.

Die Liebe zum Übernächsten zeigt sich auch in einer hochstehenden Gedenkkultur. Nicht der Opfer des eigenen Volkes, der „Nächsten“, wird gedacht, sondern den Opfern der „Übernächsten“ werden Denkmäler und Gedenkstätten errichtet, sogar ausgedehnte Betonflächen in der Deutschen Hauptstadt gewidmet und selbst in der Provinz Pflastersteine vergoldet, damit ihr Glanz den Blick auf die eigenen Leiden der Vergangenheit überstrahlt ,

LIEBE DEINEN ÜBERNÄCHSTEN WIE DICH SELBST

Der „Nächste“ gerät darüber mehr und mehr in Vergessenheit.
Erinnern wir uns im Neuen Jahr wieder unserer wirklichen „Nächsten“.
Lassen wir ihnen all unsere Liebe zu Teil werden und verschwenden sie nicht an den Popanz der „Ubernächsten“!

Bildnachweis.
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Verg%C3%A4nglichkeitsbuch_177_084r.jpg?uselang=de

(gemeinfrei)

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2 Antworten zu LIEBE DEINEN ÜBERNÄCHSTEN WIE DICH SELBST

  1. Ubbo Emmius schreibt:

    Tja, nach all dieser Propaganda schauen wir doch mal in den Originaltext. Zumindest in einen Text wo die Geschichte ziemlich früh auftauchte: Der Bibel. Die Frage wer der „Nächste“ ist, ist darin beantwortet in einem Gleichnis, z.B. Lukas 10, 25-37. Und was liest man da als Antwort auf die Frage nach dem „Nächsten“: Ein Mensch ging von Jericho nach Jerusalem, verletzte sich dabei und ihm wurde von einem Samaritaner geholfen. Das wäre ungefähr so, als ob heute ein Prorussischer Seperatist einem ukrainischem Nationalist hilft und seine Krankenversorgug bezahlt. Damit ist gemeint: Man kann sich seinen Nächsten nicht aussuchen. Das sagen die Originalquellen. Man muss das nicht gut finden. Es gibt ja keinen Zwang zum Christentum. Aber man sollte es nicht verdrehen und sich auf Traditionen des Christentums berufen. Das ist heuchlerisch und arm zugleich.

    Dein völkisches Gelaber hat schon meine Vorfahren abgestoßen, weswegen sie lieber „Moin“ als irgendeinen anderen Gruß sagten. Ich spreche bestimmt mehr germanische Sprachen als manch ein Volkstodverkünder. Ich verachte Euch, und zwar vor allem, weil ihr das Erbe unserer Vorfahren in den Dreck zieht, indem ihr es für Eure Idee von Volk und Rasse mißbraucht. Ihr wisst doch gar nichts über die germanische Geschichte, lieber geht ihr gröhlend und saufend auf Anti-Salafi-Demos. Ganz toll.

    In diesem Sinne Eala!, insbesondere gegen Leute die meinen, irgendwelche germanischen Traditionen zu vertreten, aber letztlich nur irregelaufenen Verschwörungstheoretikern und egomanische Massenmördern huldigen möchten. Ach ja, und ich bin KEIN Freund von Salafis.

    • Denk_Mal schreibt:

      Du hast den Text leider nicht verstanden, weil Du in ihn Deine eigene Meinung herin-interpretiert hast, statt einfach zu lesen.
      Der Grundtenor ist, daß Nächstenliebe dem gegeben werden soll, den man mit EIGENEN Augen sieht – nicht durch die „Augen“ von Medien und Presse !
      Was man mit eigenen Augen sieht, liegt ja wohl an jedem selbst… aber es ist unverfälscht und nicht so leicht zu manipulieren!
      Das der Samariter dem Juden und der Ukrainer dem Russen DIREKT hilft, paßt genau in dieses Schema.

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