RECHTER TERROR – VIEL NEUES UND DOCH NICHTS NEUES

Die Berichterstattung über die Zwickauer Terrorzelle nimmt immer peinlichere Züge an.

Im Wesentlichen besteht sie aus „Schlußfolgerungen“ die sich aus dem geradezu unerschöpflich aus der Ruine des abgebranntenWohnhauses sprudelnden Beweismaterial herleiten.

Dabei wird praktisch jedes Klischee bedient, daß der breiten Öffentlichkeit über „Rechte“ und national denkende Menschen eingebleut werden soll.

 Heute veröffentlichte der SPIEGEL einige besonders groteske Gedankengänge.

Da die Anwälte der, die bisher lediglich verdächtigten und noch nicht einmal angeklagten, Frau Zschäpe auf Grund einer für eine Inhaftierung völlig unzureichender Aktenlage Haftbeschwerde eingelegt haben, muß nun ein neuer Tatbestand her:

„Laut ARD-Magazin „Panorama“, der „Süddeutschen Zeitung“ und der Nachrichtenagentur dpa prüfen die Ermittler, ob sie den Vorwurf der besonders schweren Brandstiftung auch auf versuchten Mord erweitern. Zschäpe hat demnach die Zwickauer Wohnung Anfang November 2011 in Brand gesetzt, obwohl möglicherweise eine Nachbarin noch in dem Doppelhaus war. Dies könnte als versuchter Mord gewertet werden.“

Und so wird es dann wohl auch gewertet werden, obwohl Frau Zschäpe laut Presseberichten vor der warmen Beweismittelvernichtung sogar fürsorglich ihre Katze bei der Nachbarschaft unterbrachte.

Dieser Aspekt ist noch nachvollziehbar, da eine Entlassung der einzigen Überlebenden des Trios noch vor einem möglichen Selbstmord, an Peinlichkeit nicht zu übertreffen wäre. 

Letzte Auswertungsergebnisse der vom Antifaschistischem Pressearchiv u. Bildungszentrum e.V. veröffentlichten Bekenner-CD´s, welches als Inhaber der Urheberrechte (!), die Inhalte nur gegen gute Bezahlung freigibt, fördern nun auch Mystisches zu Tage.

Im Film „…erscheinen Kästchen, die sich jeweils mit dem Datum eines Attentats füllen. Auffällig sei, so heißt es in einem aktuellen Ermittlungsbericht des Bundeskriminalamts (BKA), „dass bei den Einblendungen immer 14 umrahmte Felder zu sehen sind“.

Die Zahl 14 habe „in der rechtsextremistischen Szene eine besondere Bedeutung“ und beziehe sich auf die ideologische Leitlinie eines amerikanischen Rassisten, die aus 14 Wörtern bestehe. Die Parole lautet: „We must secure the existence of our people and a future for White Children“ („Wir müssen die Existenz unseres Volkes und die Zukunft für die weißen Kinder sichern“).“

Möglicherweise hat man sich mit dieser originellen Idee jedoch ein Eigentor geschossen, da somit die Zahl der Morde und ihre Reihenfolge abschließend begrenzt ist, und die Zuordnung weiterer ungeklärter Morde nicht mehr beliebig fortgeführt werden kann. Aber vielleicht erweisen sich die „Kästchen“ noch als „Pop-up-Fenster“. 

Die Krone setzt dem Ganzen jedoch die Interpretation einer in den letzten Tagen gefundenen Notiz auf! Aus: „Person“ sei zwar „gut, aber alt (über 60)“ schlußfolgert der SPIEGEL messerscharf, daß die Terrorgruppe sich auf „ …auf „unarische“ Männer im zeugungsfähigen Alter konzentrierten.

Die Todesschüsse richteten sich also gegen die auf Deutschland gerichteten „Samenkanonen“  der Zuwanderer, wobei diejenigen, die ihr Pulver bereits verschossen hatten, aus dem Raster fielen. (Womit auch der Bezug zur NPD  über eine satirische Äußerung des Landespolitikers Udo Pastörs hergestellt wäre.)

Was für eine üble Phantasie müssen diese Redakteure haben!

Erstaunlicherweise scheint es den Verbreitern dieser fast täglich die Medien füllenden Propaganda gegen „Rechts“ nicht aufzufallen, daß diese Story von der breiten Masse der Bevölkerung schon lange als das gesehen wird, was es wahrscheinlich ist:
Eine Hetzkampagne gegen jede Opposition rechts der etablierten Parteien. Darauf läßt zumindest ein Blick auf die Leserkommentare von WELT ONLINE schließen, die sich fast einhellig über die unglaubwürdige Berichterstattung amüsieren.

(Leider geht dieser, von den Medien am laufendem Band produzierte, „Spaß“ auch auf Kosten der Angehörigen der Mordopfer, deren Leid noch nach einem Jahrzehnt immer neu aufgewühlt und instrumentalisiert wird!)

Da WELT ONLINE die Kommentarfunktion über das externe Portal disqus anbietet, erfolgen die Zensur der Beiträge und die Schließung der Kommentarfunktion nicht zeitgleich mit der Veröffentlichung des Artikels bzw. der Kommentare, sondern ermöglicht, zumindest kurzzeitig, einen Einblick in die Stimmung unter den Lesern.

Und die ist alles Andere als gewünscht!

Es gibt also viel zu tun, um den Deutschen Michel trotz NSU-Terror, Wulff-Affäre und dem rasanten Niedergang der EU nicht noch weiter auf die schiefe Bahn rutschen zu lassen.

Für´s Erste plant man die Schaffung einer an das gemeinsame Terrorabwehrzentrum der Länder gegen islamistische Zellen angelehnten Einrichtung gegen „Rechtsextremismus“ in Berlin und den Austausch des bisherigen, wohl zu zahmen, Leiters der Abteilung Rechtsextremismus, Arthur Hertwig, durch die im Kampf gegen den militanten Islam erprobte  Dinchen Franziska Büddefeld aus eben jenem Terrorabwehrzentrum. Wahrscheinlich wird sie ihre neuen Klienten vergebens suchen, da – im Gegensatz zu den islamistischen Terrorzellen – die der NSU nicht mehr wirklich handlungsfähig ist. Es sei denn, der Verfassungsschutz hilft aus….

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