Gedenkmarsch für Bombenopfer – Eskalation nach Protesten in Magdeburg

 Auch dieses Jahr fand am 13.Januar in Magdeburg der Gedenkmarsch zur Erinnerung an die Opfer der Bombardierung der Stadt und ihrer Zivilbevölkerung durch anglo-amerikanische Streitkräfte mit, laut Polizeiangaben, etwa 1.200 Teilnehmern statt.

Da es um die Erinnerung an Deutsche Kriegsopfer ging, wurde unter großem medialen Rummel Protest gegen die „Vereinnahmung“ dieser Tragödie durch die „Nazis“ organisiert. Ob eine volksfestartige „Meile der Demokratie“ mit Freßbuden, Klamauk und Straßenmusik dem gerecht wurde, sei dahingestellt. Immerhin meldete die Presse – unter Vereinnahmung aller Passanten und Einkaufsbummler – stolz eine Beteiligung von über 10.000 Anwesenden.

Nicht fehlen durften die „friedlichen“ Gegendemonstranten und Blockierer, von denen Einige, als KZ-Häftlinge verkleidet, sogar deren Leiden auf makabere Art für sich instrumentalisierten.

Diese erwiesen sich jedoch auch dieses Jahr als nicht ganz so friedlich, wie allgemein verkündet wurde:

300 bis 400 Personen (lt.EndstationRechts) des linken Spektrums, von den Medien auf 700 bis Tausend hochgerechnet, versuchten tagsüber vergebens den Gedenkmarsch mit Sitzblockaden, Steinwürfen und Feuerwerkskörpern zu stören. Der Mißerfolg führte wohl dazu, daß es Einige nicht lassen konnten, ihren Frust an den zur Sicherung der Gedenkveranstaltung eingesetzten Polizeibeamten auszulassen. Es kam zu etwa einem Dutzend Festnahmen. Der „friedliche Protest“ eskalierte dann bis zu einem versuchten Totschlag an einem Beamten der Einsatzgruppen.

In den Abendstunden wurde eine Betonplatte aus dem Ersten(MDR) oder Fünften(Spiegel-Online) Stock des „Infoladens“ in der Magdeburger Puschkinstraße auf einen Polizisten geworfen, der nur im letzten Moment zur Seite springen konnte und durch Splitter verletzt wurde. Das Gebäude war von Polizeieinheiten umstellt. Die näheren Umstände sind noch nicht bekannt. Zumindest wurde auf der Netzseite des „Infoladens“ zur Blockade des genehmigten Gedenkmarsches, und damit zu einer Straftat, aufgerufen („Nazi-Aufmarsch Blockieren! Blockieren! Blockieren!“)

Auf dem Linksextremen Portal Indymedia wurde der Vorfall unter der Überschrift „infoladen magdeburg belagert von bullen – räumung angedroht“ kommentiert, und wie folgt (Originalzitat) erklärt:

Wieso Räumung???? – die Bullen haben vorm Laden stress gemacht und haben stress zurück bekommen^^“.

Gegen Mitternacht versuchte die Polizei die ca. 50 Personen, die sich im Gebäude verschanzt hatten, dazu zu bringen, sich freiwillig zu stellen. Ansonsten werde das Haus im Laufe der Nacht gestürmt. Bleibt zu hoffen, daß sich unter ihnen keine grün-linke „Politprominenz“ befindet, die an der „Meile der Demokratie“ teilnahmen, wie Claudia Roth, Gesine Lötzsch oder Siegmar Gabriel.

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