GRIECHENLAND DARF JETZT PLEITE GEHEN

 Wie die „WELT-ONLINE“ am 10.09.2011 berichtete, darf Griechenland nun auch mit dem Segen der Bundesregierung pleite gehen. Mit dem neuem Rettungsschirm, der nun auch den Segen des Bundesverfassungsgerichtes hat, wäre das zu verkraften.

Sich permanent verschlechternde Wirtschaftsdaten bei einem Schuldenberg von rund 300 Mill.€ lassen auch den optimistischen „Volks“vertreter der BRD nicht mehr an ein Wunder glauben.
„Es ist jetzt überklar, dass Griechenland seine Schulden nicht zurückzahlen kann“, sagte Clemens Fuest, Professor an der Universität Oxford laut WELT-ONLINE.

Langsam scheint also auch den „Eliten“ das klar zu werden, was Analysen unabhängiger Netzseiten schon lange voraussagten.

Der Rettungsschirm soll nun nicht mehr der Rettung Griechenlands dienen, sondern der Verhinderung einer neuen Finanzkrise.

Nach der Reform, über die der Bundestag Ende September abstimmen soll, darf der Hilfsfonds nicht nur krisengeschüttelten Staaten der EU, sondern auch Banken, denen bei Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen Schieflage droht, unterstützen.

Damit wäre die Marschroute klar abgesteckt:

Deutschlands bereits ausgezahltes Steuergeld ist dahin, die Milliarden-Bürgschaften der BRD und der anderen EU-Staaten werden aufgerufen und verschwinden gemeinsam mit dem neu aufgespanntem Schirm in den Tresoren der Banken. Diese stellen dann die Kredite für den „Wiederaufbau“ der griechischen Wirtschaft zur Verfügung.

Einen Austritt Griechenlands aus der EURO-Zone schließt die Bundesregierung trotz allem noch offiziell aus……

Der Deutschland-Chef der Investmentbank Goldman Sachs, Alexander Dibelius, sagte der „Welt am Sonntag“ zum Thema, wie schlimm die Trennung Griechenlands von Europa wäre: „Das ist in erster Linie eine politische Frage.“ Wirtschaftlich hält er einen solchen Schritt offenbar für zweitrangig.

Ausgerechnet GoldmannSachs? GoldmannSachs, die Bank, die Griechenland in das Dilemma hereingeführt und dann als Berater der griechischen Regierung das Spiel bis zum bitteren Ende weiter getrieben hat?

Für die ist es ohne Zweifel wirtschaftlich „zweitrangig“. Die Europa-Politiker haben den Heuschrecken genug Zeit gegeben, ihre Gewinne zu sichern. Jetzt trifft der Bankrott nur noch die Ersparnisse von Kleinanlegern und die „solidarischen Zahlungen“ andere Nationen.

Um auch in Zukunft eine sachgerechte Verteilung der Gelder des EFSF zu sichern, bahnt sich bei der EZB ein Führungswechsel an: Als neuer Chef-“Volks“-Wirt ist Jörg Asmussen im Gespräch.

Schon unter dem SPD-Mann Steinbrück spielt Staatssekretär Asmussen ein zwielichtige Rolle. Aktuell ist er einer der engsten Berater Schäubles.

Unter seinem Regie erfolgte die Deregulierung der Finanzmärkte in der Schröder Ära. Später „verschlief“ er den Beginn der Finanzkrise und wurde erst tätig, als das Kind bereits im Brunnen lag. Kurz gefaßt, kann man die Aktivitäten Asmussens wie folgt beschreiben: Ging es um die Kontrolle der Banken kam er entweder zu spät oder war gerade im Urlaub – ging es darum, den Heuschrecken Tür und Tor zu öffnen, waren Überstunden angesagt. Allerdings kann man ihm nicht nachsagen, daß er sich parteipolitisch beeinflussen ließ. Sowohl unter Schröder als auch unter „Dem Licht unter den Völkern“ diente er in erster Linie der Finanzwirtschaft.

Jürgen Elsässer behauptete in einem am 4.Juli 2009 gehaltenen Vortrag, Rasmussen wäre ein Mann von Goldmann Sachs. Das sei dahingestellt, aber damit schließt sich der Kreis…

Bleibt nur zu hoffen, daß sich genug Abgeordnete im Bundestag finden, die sich nicht von Merkels beschwörenden Worten einlullen lassen und am 29.September gegen den erweiterten Rettungspakt mit den Dämonen der Finanzwelt stimmen!

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