JUGENDPFARRER LOTHAR KÖNIG UND DER ABSCHAUM DER MENSCHHEIT

Am vergangenen Mittwoch sorgte eine Polizeiaktion in Jena für große Aufregung. Wohnung und Diensträume des evangelischen Jugendpfarrers Lothar König wurden durchsucht und einen Computer, CD´s und den Kleinbus der Gemeinde beschlagnahmt. König soll während der Krawalle linker Chaoten gegen den diesjährigen Gedenkmarsch anlässlich der Bombardierung Dresdens durch die anglo-amerikanischen Invasoren massiv zu Gewalt gegen die Teilnehmer der legalen Demonstration und gegen die sie vor Übergriffen schützenden Beamten aufgerufen haben. Mehr als hundert Polizisten wurden verletzt. „Deckt die Bullen mit Steinen ein!“ soll er über die Lautsprecher des Gemeinde-Busses gerufen haben. Man möchte meinen, dass seine seelsorgerische Aufgabe eher der Aufruf zur Nächstenliebe sein sollte und fragt sich, welche moralischen Werte in der Jenaer Jungen Gemeinde gelten.

Da Herr Pfarrer König sich einen Teufel um die Lehren seines Herren Jesus Christus schert und statt dessen der political correctness dient, finden sich sofort LINKE und GRÜNE Unterstützer, die den Gottesmann vor dem Gesetz in Schutz nehmen.

Bereits am Nachmittag wurden, nach eigenen Angaben, über 500 Mensch_Innen zusammengetrommelt,  die in Jena lautstark gegen die sächsischen Spielverderber demonstrierten. Schließlich dienten die Angriffe auf die Staatsgewalt dem Kampf gegen „Neonazis“, dem Abschaum der MenschheitDie Strafverfolgung der Polizei wird als „zweifelhaft“ (Peter Metz, SPD) „unterirdisch“ (Anja Siegesmund, Grün_In) bezeichnet und der Linke-Bundestagsabgeordnete Ralph Lenkert sagte, „ich habe den Eindruck, dass man auf sächsischer Seite den Protest gegen Neonazis kriminalisieren will“. In den Augen der LINKE scheint es also durchaus legitim zu  sein, „Bullen“ mit Steinen zu bewerfen.

Das Thüringer Innenministerium behauptet, nicht von über die Razzia informiert gewesen zu sein. Der sächsische Innenminister widerspricht. Die umstrittene Durchsuchung sei rechtens. Die Thüringer Fachbehörden seien über den Einsatz informiert gewesen. Alle anderen Behauptungen seien unzutreffend. „Die vorgetragene Echauffierung des Kollegen kann ich daher nicht nachvollziehen“, sagte Martens zur Kritik des thüringischen Justizministers Holger Poppenhäger (SPD). (MDR)

Lügt der Herr Poppenhäger aus Angst vor den linkslastigen Medien? Ein SPD Justizminister hat jedoch gefälligst auch bei kriminellen Handlungen ein Auge zuzudrücken, wenn es um eine gute Sache geht – den Kampf gegen Rechts…..

Sachsen dagegen beharrt darauf, ein Recht zu haben, schwere Straftaten auch aufzuklären.

Die Thüringer Ministerpräsidentin hüllt sich vorsichtshalber in Schweigen, was die Grün_In Anja Siegesmund „schlichtweg skandalös“ findet.

Der LINKE Bodo Ramelow fordert von der Landesregierung „klare Worte“, um dem „Possenspiel“ ein Ende zu bereiten.

Ein politisches Nachspiel sollte folgen. Und so muß sich jetzt der Sächsische Landtag – ausgerechnet auf Antrag der atheistischen Linksfraktion – in einer Sondersitzung mit der Angelegenheit befassen.

Wie die Sache ausgeht, kann man sich leicht ausrechnen. Herr Pfarrer König wird rehabilitiert, für das während seines Italien-Urlaubes Erlittene entschädigt und mit einem der inflationär vergebenen Preise für Zivilcourage geehrt.

Auch mit seiner Kirche wird Herr König kaum Probleme bekommen. Die Protestanten haben eine lange Tradition was Aufrufe zur Gewalt gegen Andersdenkende angeht.

Bereits Martin Luther forderte: “ Verbrenne ihre Synagogen, …, zwinge sie zur Arbeit und gehe mit ihnen nach aller Unbarmherzigkeit um, wie Moses in der Wüste tat, der dreitausend totschlug… “  Was am 10.11.1938, an seinem 455. Geburtstag, dann auch tatsächlich umgesetzt und vom Eisenacher Landesbischof Martin Sasse, der Juden als den „Abschaum der Menschheit“ bezeichnete, gebührend gewürdigt wurde.

Inzwischen hat man zwar den Adressaten gewechselt, ist sich jedoch im Grundsatz treu geblieben – den Herrschenden folgen und auf Verfolgte einprügeln.

So kann die Kirche Lothar Königs und der vom heiligen Weingeist beseelten Margot Käßmann getrost in die Zukunft blicken, ohne je von den Sünden der Vergangenheit oder den Missetaten der Gegenwart eingeholt zu werden.

Amen!

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