OURY JALLOH vs. HERBERT MEYER – WARUM MANCHE MENSCHEN GLEICHER SIND

Herbert Meyer torkelt, wie so oft, sturzbesoffen durch die nächtlichen Straßen einer Kleinstadt. Vor dem Rathausplatz kommen ihm einige Frauen entgegen. In Herbert erwacht die Männlichkeit. Lallend verkündet er, daß er die Damen allesamt beschlafen wolle und begrapscht dabei „zärtlich“ Po und Busen.


Andere Passanten beobachten die Szene und versuchen den Trunkenbold, der sich grölend mit Schlägen und Tritten wehrt, zur Räson zu bringen. Zu dritt gelingt es, Herbert nach Hause zu zerren. Da er nicht aufhört zu brüllen und zu randalieren, und beginnt, sich an der Wohnungseinrichtung zu vergehen, binden ihn die Drei mit Unterstützung seiner peinlich berührten Frau an´s Bett. In der Nacht kommt es zur Kathastrophe: Herbert verspürt das Bedürfnis nach einer Zigarette. Es gelingt ihm, das Feuerzeug aus der Tasche zu fummeln – die Zigaretten findet er nicht. Immerhin schafft er es, das Bettzeug anzuzünden. Wenig später ist er im Rauch erstickt. Die Tragödie ist der örtlichen BILD-Zeitung einen Artikel auf der Titelseite wert. Hinter vorgehaltener Hand tuschelt man: „…das geschieht dem Meyer ganz recht…“.

Ein paar Wochen später ist alles vergessen. Eine Gruppe junger Frauen geht über den nächtlichen Rathausplatz – unbehelligt…. 


Tauschen wir jetzt die handelnden Personen:

Herbert ist ein dunkelhäutiger Asylbewerber aus Sierra Leone, die Passanten sind Beamte der örtlichen Polizei. Das Bett befindet sich nicht im heimischen Schlafzimmer, sondern auf der Polizeiwache. Schon ergibt sich ein völlig anderes Bild! Medien und Rot-Grüner Volkszorn stürzen sich auf die Mörder in Uniform. Mahnwachen werden gehalten, Blumen und Kerzen werden zum Gedenken an „Herbert Meyer“ niedergelegt. Sein Konterfei ziert Plakate und Titelseiten. Ein „semidokumentarischer“ Amateurfilm erntet den besonderen Applaus des Publikums bei der Nacht des Menschenrechtsfilms der UNESCO. Obwohl den Beamten bisher keine Schuld nachweisbar war, wird der Prozeß unter öffentlichem Druck, 6 Jahre nach dem Geschehen, neu aufgerollt.

Mörder! Rassisten!

Dem Opfer die Schuld zuschieben?

Spontane menschliche Selbstentzündung nach übermäßigem Alkoholgenuß ist eine Legende des 18. Jahrhunderts!

Die Täter stecken in Uniformen!

Die Gutmenschen lassen nicht locker, bis sich auch die Justiz ihrer Meinung anschließt.

Die Polizei als Brandstifter im eigenem Haus? Ein eher ungewöhnliches Verhalten, da es eher immer mehr zur Aufgabe der Beamten wird, mit Wasserwerfern den Eifer linker Chaoten und Blockierer zu löschen.

Zündeln ist eher eine Sache für die Linken….


Am 10. Juni diesen Jahres folgt ein neuer Höhepunkt der Ehrungen des Brandopfers.


Das Analtinische Theater Dessau inszeniert das Stück „Schwarzweiß“, welches die „teils zerstrittenen“ Bürger Dessaus wieder zusammenbringen soll. Auch die städtische Bühne hat ihren Beitrag zu leisten, die Bevölkerung auf eine Linie zu bringen. 


Der Held des Werkes heißt natürlich nicht Herbert Meyer.

Es ist Oury Jalloh, der seine Heimat verließ um im deutschen Sozialstaat sein Glück zu machen.

Würdiges Gedenken an ein tödliches Unglück? Wohl eher nicht.

Linke instrumentalisieren den Tod eines Menschen um Haß gegen die Staatsgewalt und Andersdenkende zu schüren und ihre Ideologie unter´s Volk zu bringen.

Medienmacher verdienen an Schlagzeilen, Filmen und Bühnenstücken. Mit stillem Gedenken kann man leider keine Geschäfte machen!

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2 Antworten zu OURY JALLOH vs. HERBERT MEYER – WARUM MANCHE MENSCHEN GLEICHER SIND

  1. Angry African schreibt:

    Ernsthaft??? Ich glaub, es hackt! Die Überschrift ist „Warum manche Menschen gleicher sind“ und Fazit des Artikels ist:
    „Mit Schwarzen Menschen wird viiiiieel besser umgegangen… weil Protest und so“
    Ich kann nicht mehr.
    Mal abgesehen von dem Rassismus-bagatellisierenden Geschwafel und rassistischen Bildern mit einem stereotypen tanzenden Schwarzen (als ob ich über Herbert Meyer schreibe und ein willkürliches stereotypes karikierendes Blid eines weißen Clowns daneben setze…) – mal abgesehen davon –
    wäre die Wahrheit im Oury Jalloh Prozess um einiges leichter zu finden, gäbe es nicht dutzende seltsame Vorkommnisse, die nun mal überhaupt nicht nach Selbstmord aussehen. Es gäbe keinen Medienrummel wenn es ein offensichtlicher Selbstmord wäre. Aber seltsamerweise wurde Oury Jalloh 2-mal gefilzt (ohne ein Feuerzeug zu finden), Seltsamerweise lag er auf einer Feuerfesten Matratze – 4-Punkt fixiert und soll mit einem einzigen Tokai-Feuerzeug ein 800 Grad heisses Feuer erzeugt. Seltsamerweise wurden die Aufnahmen der Sicherheitskameras im Zelltrakt gelöscht, Seltsamerweise auch die, der Feuerwehr ab Eintritt in die Zelle; Seltsamerweise war Oury Jallohs Nase gebrochen und sein Trommelfell gerissen. Seltsamerweise hat er, laut Autopsie kaum Kohlepartikel auf der Lunge, was heißt, er hat zum Zeitpunkt der Rauchentwicklung schon kaum mehr geatmet. Seltsamerweise gab es bewiesene Falschaussagen der beteiligten Polizisten. Gedächtnislücken der Polizisten und Absprachen unter den Polizisten für den Prozess.
    ALSO, MEINE FRAGE IST: Was zur Hölle hat der dusselige selbstverschuldete Tod eines besoffenem Weißen mit einem Fall zu tun, indem ein mögliches/wahrscheinliches Verbrechen verhandelt wird (oder besser: verhandelt werden sollte)?
    Wenn es so sein sollte, dass tatsächlich zwei testosterongelade Polizisten ein sadistisches Spielchen haben schiefgehen lassen – wie es aussieht – dann muss endlich der latente Rassismus weißer deutscher Polizisten öffentlich gemacht werden und dieser Artikel hier
    ist ganz, ganz unterste Schublade!

    • Denk_Mal schreibt:

      Lieber ärgerlicher Afrikaner,
      der „stereotyp tanzende Schwarze“ stammt vom Cover einer historischen Charleston-Platte. Dieser Tanz bewegte in den „Goldenen 20er Jahren“ die ganze Welt. Seine Ursprünge sind in Afrika zu finden.
      Insofern eigentlich der erste massive kulturelle Einfluß Afrikas auf die „westliche“ Welt. Das sollte der „ärgerliche Afrikaner“ zu schätzen wissen….
      Zu Jalloh:
      Zweifellos sind die Ermittlungsbeamten zu blöd, all die „Ungereimtheiten“ richtig zu bewerten, die Richter zu korrupt um eine gerechte Entscheidung zu treffen.
      Zweifelos sind die beschuldigten Polizisten testosterongeladene, rassistische Sadisten, die singend um das brennende Opfer tanzten!

      Genau das ist es, was ich mit dem Artikel anprangern möchte: Der Todesfall wird von Leuten wie Dir instrumentalisiert um Aufmerksamkeit zu erregen und um Haß gegen Menschen zu erzeugen,
      die zunächst einmal nur ihre Arbeit getan haben. Menschen, die oft genug ihren Buckel hinhalten müssen, wenn linke Chaoten in den Städten randalieren!
      Sollte sich Deine Unterstellung bewahrheiten, werden sie mit Sicherheit sehr hart bestraft. Aber noch ist das nicht der Fall und Deine Auffassung ist reine Vorverurteilung und Verunglimpfung!

        DAS ist „unterste Schublade“!

      Jalloh ist nicht der einzige Fall, wo Menschen – teils unter Qualen – in Gefängnissen verbrannt sind! Beispiele gefällig?

      http://www.netzeitung.de/vermischtes/799872.html?Haeftlinge_in_Gefaengnis_verbrannt
      http://panama4you.wordpress.com/2011/01/14/kw-2-2011-17-jahriger-verbrennt-im-gefangnis-wasserknappheit-halt-an-costa-ricanische-fusballmannschaft-im-hotel-ausgeraubt/2/
      http://www.taz.de/1/leben/koepfe/artikel/1/frau-arikan-bekommt-ein-neues-gesicht/

      Der besoffene Weiße – ja der… wärst Du auch für den auf die Straße gegangen, wenn sein Feuertod ein „mögliches/wahrscheinliches Verbrechen war?
      Vielleicht war er gar kein so schlechter Kerl,
      hat nur mal einen über den Durst getrunken,
      hat keinen gewerblichen Drogenhandel betrieben,
      hat sich um sein Kind gekümmert, so daß es nicht zur Adoption freigegeben werden mußte,
      hat keine Urkundenfälschung betrieben um sich Vorteile zu ergaunern…
      Hätte es für ihn Demonstrationen, Mahnwachen, Schlagzeilen gegeben ?

      Denk_Mal nach…. deswegen heißt der Blog so…

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