EHEC UND DIE GURKENTRUPPE – WAS UNS DIE SEUCHEN LEHREN

Mit den europäischen „Migranten“ kamen nicht nur Feuer und Schwert auf den amerikanischen Kontinent, sondern auch dort bis dahin unbekannte Seuchen, denen im Laufe der Jahrhunderte 90% der Urbevölkerung zum Opfer fiel! Drastische Auswirkungen der Zuwanderung und der beginnenden Globalisierung, deren Kollateralschäden zum größten Genozid der Weltgeschichte führten. Die Europäer erhielten im Gegenzug die Syphilis.

 

In der heutigen Zeit bescherte uns der internationale Lebensmitteltransfer unter anderem die aus Süd-Ost-Asien die Vogelgrippe, Mexico steuerte die Schweinegrippe bei, Großbritannien den Rinderwahn.

Doch diese „neuen“ Seuchen entstehen nicht zufällig. Sie sind die Folge gnadenloser Ausbeutung der Nutztiere und chaotischer unhygenischer Haltung. Sie sind die Folge von Experimenten, die die Effektivität der Natur den Gewinnzielen des Welthandels anpassen sollen. Schlägt die Seuche dann zu, treiben die Medien die Panik auf die Spitze, die Bundesregierung zeigt ihre totale Unfähigkeit mit jeglicher Herausforderung umzugehen und die Pharmaindustrie nutzt all das für die Ankurbelung ihrer Geschäfte. Unbestreitbar haben Rinderwahn und Co. ihren Nutzen: Die Einschaltquoten und Gewinne steigen, das Volk wird von existentiellen Problemen abgelenkt und sie Begründen Preiserhöhungen, Risikozuschläge und Erhöhung von Abgaben und Steuern.

Nun sucht uns EHEC heim. Völlig unkontrolliert werden jeden Tag neue „Verursacher“ an den Pranger gestellt. Mal sind es die spanischen Bauern, dann wurden die Erreger zum Hamburger Hafenfest importiert, dann sind es Sprossen aus Öko-Höfen die ihre Pflanzen aus „wärmeren“ Ländern beziehen. Inzwischen werden Biogasanlagen verdächtigt, in deren Gärtanks Myriaden von Methanbakterien die Silage zu Brennstoff für Blockheizkraftwerke verarbeiten. Dafür gibt es lt. Hamburger Abendblatt zwar keinen Beweis – der Verdacht wird aber erst einmal medial verbreitet. „Die Welt“ hat die Antibiotika-Beigaben zum Rinderfutter als Täter ausgemacht. Diese fördern die Entwicklung resistenter EHEC-Erreger.

Der Gedanke, daß eine vernünftig und naturnah betrieben Landwirtschaft, die das Hauptaugenmerk auf regionale Wirtschaftskreisläufe legt, von diesen Problemen verschont bliebe, findet in den Medien dagegen keine Erwähnung. Warum, erklärt BR-online. „Der Grundgedanke ist: Umweltschutz ist Heimatschutz, ist Volksschutz – also durch und durch eine Blut- und Bodenideologie.“ Anstatt Heimat und Volk zu schützen, nehmen Monokulturen für „Energiepflanzen“ mehr und mehr Raum ein. Die Nahrungsmittel werden global mit immensem Energieverbrauch importiert.

Inzwischen kann die Bundesregierung erste „Erfolge“ verbuchen.

Nicht bei der Bekämpfung der Seuche oder deren Ursachen. Die vielfältigen Warnungen des Verbraucherministeriums zeigen erste Wirkungen. Sie führten bei den deutschen Gemüsebaubetrieben (Handelsblatt) bereits jetzt zu Umsatzeinbußen von etwa
50 Mio.€.
Spanische Landwirte beziffern laut FOCUS ihre Verluste pro Woche (!) auf 200 Mio.€.

Für Dienstag, den 07.06.2011 ist Treffen der EU-Agrarminister anberaumt worden. Die EU-Kommission arbeitet bereits an Vorschlägen für Ausgleichszahlungen. Die erforderlichen Millionenbeträge werden wie üblich den Bürgern aus der Tasche gezogen.

Die Verantwortlichkeit der „Gurkentruppe“ (Süddeutsche Zeitung) um Ministerin Ilse Aigner, die mit ihrer Ausbildung als Radio- und Fernsehtechniker über das nötige Rüstzeug für ihre Position verfügt, für den angerichteten Schaden steht dagegen nicht auf der Tagesordnung.

Umweltschutz einmal anders:
http://www.umweltundaktiv.de/

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