WACHSTUM, WACHSTUM, WACHSTUM – KAUFEN FÜR DIE MÜLLHALDE?

Nicht ganz richtig…. kaufen für die Gewinne der Finanzhaie!

Anfang 2009 veröffentlichte UTOPIA AG den Video-Clip „The Story of Stuff“.

Zwei Jahre später übertrug ARTE einen ähnlichen Beitrag in Spielfilmlänge, der sich noch detaillierter mit der Problematik des künstlich forcierten Wirtschaftswachstums beschäftigte.

Der ganze Wahnsinn des grenzenlosen Wachstums (Engel[a] Merkel: „…wir brauchen Wachstum, Wachstum, Wachstum) wird, auch für den letzten verständlich, aufgezeigt.Wachstum

Allerdings geht der Kommentar nur soweit, daß die „geplante Obsoleszenz“ (Produkte werden so produziert, daß sie – sagen wir mal nach Ablauf der Garantiezeit – unreperabel kaputtgehen und den Kunden zur Neuanschaffung nötigen) der Überwindung von Wirtschaftskrisen und der Bewältigung von Massenarbeitslosigkeit dienen sollte.

Leider landet in Folge dieser humanitären Idee dessen Abprodukt auf Müllhalden der Dritten Welt….

Das Problem würde sich lösen, wenn man 100%ige Stoffkreisläufe schaffen könnte:
Es gebe dann Arbeit ohne Ende, ständig neue aktuelle Produkte und keinerlei Müll. Traumhaft!

Vergessen, oder absichtlich nicht genannt wurde, daß auch dieser – sich dann wahrscheinlich immer schneller drehende – Kreislauf Energie benötigt! Immer mehr Energie!
Dafür haben allerdings die Grünen einen Plan: Eine Welt voller Windräder und Solarzellen… Woher die Rohstoffe für die hierfür erforderlichen Unmengen vonGerätschaften herkommen sollen, bleibt der Phantasie des Lesers überlassen.

Und noch eine Eigenschaft wird dieser „Kreislauf“ besitzen müssen: Einen geeigneten Auslaß für die Gewinne der Finanzhaie – die Zinsgewinne.
Darüber hat man sich nicht ausgelassen, daß der ständig steigenden Geldmenge durch daß (ursprünglich allen Christen und Moslems verbotene und nur von einem auserwähltem Volk praktizierte) Zinssystem eines ständig anwachsenden Gegenwertes bedarf.
Das Finanzsystem zwingt zu „Wachstum, Wachstum, Wachstum“ – egal ob die Produkte benötigt werden oder nicht, egal ob die Welt im Müll versinkt, die Rohstoffvorräte sich dem Ende neigen und wir in eine Energiekrise geraten! Es zwingt immer mehr zu produzieren, zu transportieren, zu kaufen, wegzuwerfen, zu verschrotten und dann wieder zu recyclen….

Letzten Endes bewirkt die „geplante Obsoleszenz“ das gleiche wie ein immerwährender Krieg: Die geschaffenen Werte werden vernichtet und  es kann neu produziert und neuer Gewinn abgeschöpft werden. Natürlich kreditfinanziert.

Eine treibende Persönlichkeit dieser Idee, die sich sogar massiv dafür einsetzte das regelmäßige Vernichten von Waren gesetzlich vorschreiben zu lassen, war Bernard London, ein aus Osteuropa zugewanderter Jude der durch Imobilienspekulation zu enormen Reichtum gekommen war.

Unter Berücksichtigung dieser Hintergründe wird klar, warum sich dieses so widersinnige System etablieren konnte und etablieren mußte. Die Schaffung von Arbeit ist nur ein Denkmäntelchen. Es geht letztendlich nicht darum geht genug Arbeit zu haben, sondern darum von einer – wie auch immer gearteten – Tätigkeit auskömmlich leben zu können.

Solange dieses Übel nicht bei der Wurzel gepackt und für immer ausgerissen wird, dümpelt alles Gerede von Umweltschutz und Vernunft nur an der Oberfläche.
Solange dient alles dem „Wachstum“ und nicht den Menschen!

Hier Links zu Texten aus einem Parteiprogramm, daß realistische Lösungsansätze bietet. Nein, es kommt nicht von den Grünen und auch nicht von den Linken….

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